Stimmband – Mikrolaryngoskopie – Direkte Kehlkopfspiegelung

Veränderungen an den Stimmbändern fallen in erster Linie durch Heiserkeit auf. Sind bei der indirekten Kehlkopfspiegelung Stimmbandveränderungen aufgefallen, ist eine genaue Abklärung unter dem Operationsmikroskop in Narkose erforderlich.

Wozu dient die Operation?

Abtragung der Stimmbandveränderungen

Was ist das Prinzip der Operation?

In Rückenlage des Patienten wird durch den Mund ein Rohr  (Laryngoskop) bis vor die Stimmbänder geschoben. Mit Hilfe eines Operationsmikroskopes kann der Kehlkopf nun genau untersucht werden, Stimmbandveränderungen werden entfernt.

Wie lange dauert die Operation?

In der Regel ca.  10-15 Minuten.

Welche Risiken hat der Eingriff?

Neben den allgemeinen Operations- und Narkoserisiken bestehen folgende seltene Risiken und Komplikationsmöglichkeiten:

  • Schluckbeschwerden.
  • Heiserkeit
  • Zahnschäden
  • Taubheitsgefühl oder Bewegungsstörung der Zunge (sehr selten)
  • Schwellung der Kehlkopfschleimhaut mit Luftnot (sehr selten)

Wie sind die Erfolgsaussichten?

Die Abheilung dauert ein bis zwei  Wochen. Danach ist die Verbesserung der Heiserkeit für die meisten der Patienten deutlich spürbar.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Nach der Operation ist völlige Stimmruhe für drei Tage erforderlich. Zusätzlich wird eine Inhalationsbehandlung durchgeführt.

Wie ist die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt?

Bei überwiegenden Sprechberufen beträgt die Arbeitsunfähigkeit ca. zwei Wochen, ansonsten  sieben bis zehn Tage.